So MUSS ein Welpe sein

Wenn ein Welpe einzieht, haben wir ein Bild im Kopf: Er soll bitte schnell stubenrein sein, brav im Körbchen liegen, die Schuhe ganz lassen und draußen aufs Wort folgen. Am besten ein fertiger Hund im Miniformat, der unauffällig im Alltag mitläuft.
Die Wahrheit ist: Wer einen perfekten, unkomplizierten Mitläufer sucht, darf keinen Hund zu sich nehmen. Ein Welpe ist ein Hundekind – kein funktionierendes System.

__________________________________

🌱 Das „Pflichtenheft“ des Welpen
Ein Welpe muss, darf und soll genau so sein:

💼 Genau das ist sein Job!
Wenn frischgebackene Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer uns anrufen und sagen: „Der Welpe hört nicht, schläft nicht durch und zwickt uns!“, dann kann unsere Antwort ehrlicherweise nur lauten: Das klingt, als hätten Sie einen völlig gesunden und großartigen Welpen.

🧠 Was ist der Job des Menschen? Die Realität.
Der Welpe muss nicht lernen, sich sofort an unsere Menschen-Welt anzupassen.
Der Mensch muss lernen, den Hund zu verstehen!
Das bedeutet:

🦮 Das obere Ende der Leine
Ein ausgeglichener, toller Begleiter entsteht nicht durch ein perfektes Hundekind. Er entsteht durch Menschen an seiner Seite, die bereit sind, an sich selbst zu arbeiten.

Für uns steht fest: Hundeerziehung beginnt immer am oberen Ende der Leine.

🐾 Und was ist dann der Job von Züchterinnen und Züchtern?
Wenn die Erziehung erst beim Menschen beginnt – wofür braucht es dann überhaupt eine verantwortungsvolle Zucht?

Unser Job ist es nicht, Ihnen einen fertig erzogenen Hund zu übergeben. Das kann und wird kein Züchter der Welt leisten. Unser Job ist das Fundament.

Wir legen den Grundstein dafür, dass Sie überhaupt eine Chance auf einen entspannten Alltag haben. Das bedeutet für uns:

Als Züchterinnen und Züchter übergeben wir Ihnen ein neugieriges, bestens sozialisiertes und gesundes Hundekind mit einem gut gefüllten Rucksack voller Vertrauen.

Auspacken und die Welt erklären – das ist dann Ihr Job.